• Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2019
  • Fairtrade School 2019
  • Bochumer Klimaschutz-Award 2017
  • Haus der kleinen Forscher 2016 + 2018
  • Schule der Zukunft 2012 + 2015 in NRW
  • Projekt der UN-Weltdekade BNE 2012/13

Übersicht über alle aktuellen Projekte im Ganztag

Diese Übersicht ist ein Auszug aus dem Bereich “Rhythmisierte Ganztagsschule“.

Ökologie und Naturwissenschaften

Schulgarten

Der 3500 Quadratmeter große Garten hinter dem Hauptgebäude ist der besondere Lernort unserer Schule, der sich seit nunmehr 25 Jahren großer Beliebtheit bei Kindern und Erwachsenen erfreut.

Als Herzstück unserer Schule bietet der Schulgarten für unsere Kinder nicht nur einen Ort der biologischen Vielfalt in der Natur, sondern auch als schulischer Erfahrungsraum einen Verknüpfungspunkt zwischen der theoretischen und der praktischen Arbeit für den Unterricht. Der Sachunterricht als Leitfach für fächerübergreifendes Arbeiten und das Schulprofil „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) finden hier einen Ort der Verwirklichung. An über 50 Lernstationen können die Kinder vormittags in ihrem grünen Klassenzimmer lernen, Erfahrungen und Entdeckungen machen und somit Schlüsselqualifikationen angebahnt werden.

Im Nachmittagsbereich ist der Schulgarten zu einem Ort geworden, in dem Freizeit gestaltet und Ruhe und Erholung erlebt werden. Verschiedene Arbeitsgemeinschaften und offene Mitmachangebote haben hier ihren Platz, wie beispielsweise die Forscher-AG, die Tanz-und-Einrad-AG auf dem Theaterplatz oder das Schulhundetraining.

Zum Rundgang durch den Schulgarten geht es hier.

Forschergruppe

In der Forschergruppe haben die Kinder der Schule die Möglichkeit, sich gemäß der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ mit naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Themen auseinanderzusetzen.

Dabei steht im Zentrum der Gruppe das gemeinsame Lernen und Forschen der Kinder mit Begleitung sowie das forschend-entdeckende und handlungsorientierte Lernen selbst. Die Schülerinnen und Schüler können hier jahrgangsübergreifend neben dem technischen Verständnis auch ihre Sprach-, Lern-, Personal- und Sozialkompetenz sowie ihre Feinmotorik stärken.

Zudem fließt eine Vielzahl praktischer Erfahrungen ein, wie z.B. durch das gemeinsame Kochen, Mikroskopieren, Bauen, Beobachten oder Konstruieren. In der Regel ist der Schulgarten Ort der Forschung, bei Bedarf werden aber auch weitere Räumlichkeiten genutzt.

Natur- und Waldwerkstatt

Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit geht es raus in den Wald. Der in unmittelbarer Nähe gelegene Köllerholzwald ist ein Glück für uns und bietet viel Platz für Bewegung, Spiel und Abenteuer.

Im Vordergrund steht die unmittelbare Naturerfahrung. Im Einklang mit der Natur zu sein bedeutet, Freiräume für sich zu finden, den eigenen Körper wahrzunehmen und durchatmen zu können. Dem Bewegungsdrang der Kinder werden im Wald keine Grenzen gesetzt. Hier darf getobt, gerannt und geklettert werden.

Jeder Tag im Wald ist ein neues Abenteuer, denn es gibt stets Neues zu entdecken und zu erforschen. Seien es unbekannte Tiere, Pflanzen, Pilze oder Bäume. Oder seien es neue Orte im Wald mit Abhängen, Felswänden, umgestürzten Bäumen oder riesigen Wurzeln.

Der Umgang mit dem eigenen Körper sowie die Motorik werden geschult, wenn es darum geht, diese zu bezwingen und zu erklimmen. Sich zu überwinden, über sich hinauszuwachsen, Rücksicht zu nehmen auf Natur und Mitmenschen und sich gegenseitig zu stärken sind Fähigkeiten, die beim Spiel in der freien Natur gefördert werden. „Du schaffst das! Und zusammen schaffen wir das sowieso!“.

Der Köllerholzwald ist ein Industriewald. Das jetzige Landschaftsschutzgebiet entstand vor vielen Jahrzehnten zunächst auf der Basis von Pioniergehölzen auf einer ehemaligen Abraumhalde der benachbarten Zeche. Relikte kommen immer wieder zum Vorschein und die Erinnerung daran, dass der Ortsteil früher ganz anders aussah und genutzt wurde.

Freilandküche

 

Sport

Einrad und Akrobatik

Welch ein Bravourstück! Auf einem Rad auf einem Sattel über einer beweglichen Achse! Angeblich sind die Kinder von heute doch wenig beweglich und häufig ungelenk. Weit gefehlt! Den Gegenbeweis treten seit Jahren die, zumeist, Mädchen und, mittlerweile vermehrt, Jungen von „Hexenzauber“ an.

In diesem Ensemble finden sich hoch motivierte Kinder aller vier Jahrgangsstufen ein, die nur ein Ziel verfolgen, und das vehement, auf einem Rad zu fahren und tatsächlich nicht herunterzufallen. Und alle kommen freiwillig. Es hat sich herumgesprochen, dass es funktionieren kann.

Es gibt nur eine Bedingung, die heißt Training, Training, Training. Denn es dauert oftmals wochen- und monatelang, bis die erste Freifahrt tatsächlich gelingt. Dieses Gelingen hat für alle Kinder fundamentale Bedeutung, ist der Beweis und der Nachweis eigener phänomenaler körperlicher und koordinativer Fähigkeiten. Welch ein Erlebnis! Und welch ein Applaus des ganzen Ensembles als Willkommen im ausgesuchten Kreis der Könnerinnen und Könner.

Und dann lockt der Preis für alle Mühen, das Einrad- und Akrobatikdiplom und die damit erworbene Befähigung, mit dem Ensemble öffentlich auftreten zu dürfen. In dieser Zeit wachsen die Kinder schneller als sonst, manchmal auch über sich hinaus.

Von besonderer Prägung ist die Solidarität im Team. Alle helfen allen, die Trainerinnen und die Kinder. Es gibt kein „Ich kann es besser als du“. Es gibt ein „Komm, ich zeige es dir! Komm, ich helfe dir!“. Seien wir nicht erstaunt, dass sich diese Kompetenzen und Tugenden wiederfinden in den Zielen unseres Landes Nordrhein-Westfalen für die uns anvertrauten jungen Menschen. Diese nehmen etwas mit nach Hause, was stark macht. Diese haben etwas für die Schule, was schlau macht. Learning in (E)Motion!

Tanzen

Das Tanzen in der Sporthalle bietet einen Kreativort, an dem Musik, Bewegung und die Ideen sehr vieler Kinder zusammenkommen. Hier ist Kreativität gefragt! Gemeinsam überlegen sich die Kinder, unterstützt durch die Trainerinnen, Choreographien zu ausgewählten Musikstücken. Aber auch Elemente der Akrobatik fehlen hier nicht.

Wichtig ist, ausreichend Zeit zum Entfalten und Üben zu haben. Über Monate werden sowohl von den Anfängerinnen und Anfängern der 1. und 2. Klassen als auch von den Fortgeschrittenen der 3. und 4. Klassen verschiedene Tänze eingeübt, die dann bei verschiedenen Auftritten, zum Beispiel bei der Einschulungsfeier oder beim Bochumer Musiksommer in der Innenstadt, als große Show aufgeführt werden.

Das gemeinsame Tanzen hat besondere rhythmisierende Effekte. Es bietet den Kindern die Möglichkeit sich zu entspannen, sich zu bewegen, aber auch sich herauszufordern, wenn sie Akrobatik- und Tanzelemente ausprobieren, die neu für sie sind.

Die Kinder bekommen die Möglichkeit, ihre Schulwoche freitags am Nachmittag für zwei Stunden mit Freude an der Bewegung abzuschließen und mit einem guten und ausgewogenen Gefühl in das Wochenende zu starten. Durch die kreativen Freiräume werden neurobiologische und physiologische Aspekte des Erlebens und Lernens stärker berücksichtigt. Nicht ohne Grund ist das Tanzen seit Jahren bei den Kindern außerordentlich beliebt.

Spiel und Spaß im Wasser

Schwimmtraining

Wasserball

Schwimmkurs

Basketball

Basketball macht Schule! Unser Kooperationspartner, die VfL AstroStars Bochum berichten: Die VfL AstroStars Bochum bieten an der Köllerholzschule Basketballtraining an. Das Projekt hat das Ziel, den Kindern Basketball als attraktive Bewegungssportart nachhaltig näher zu bringen und sie dafür zu begeistern.

Die Kinder lernen, dass Bewegung Spaß macht und zum Leben dazu gehört. Durch das Projekt können im Rahmen der Schulwochenplanung viele Schülerinnen und Schüler mit einem breit gefächerten Bewegungsprogramm gefördert werden. Neben der sportlichen Entwicklung spielen auch die Vermittlung pädagogischer Ziele wie Gemeinschaftssinn, Verantwortungsbewusstsein, Disziplin und Teamgeist eine wichtige Rolle.

Zu den VfL AstroStars geht es hier.

Leichtathletik

Die Leichtathletinnen und Leichtathleten der Köllerholzschule trainieren donnerstags in der Zeit von 14.00 bis 15.45 Uhr. Zurzeit nehmen 25 Kinder aus den Jahrgängen 1 bis 4 teil.

Die Kinder lernen die drei Grundsäulen der Leichtathletik, Laufen, Springen und Werfen, näher kennen und trainieren diese. Da der Spaß an der Bewegung im Vordergrund steht, geschieht dies auf spielerische Art und Weise. Die Kinder lernen viele verschiedene Spielformen kennen, in denen das Sprinten, das ausdauernde Laufen, der Hoch- und Weitsprung und das Weit- und Zielwerfen gemeinsam mit den anderen Kindern geübt wird.

Gleichzeitig erweitern die Kinder ihre Bewegungsfertigkeiten und erfahren, wie sich ihre Körper bei sportlicher Belastung verändern. Ein Bespiel dafür ist das ausdauernde Laufen. Die Kinder beobachten selbstständig, was nach einer Laufeinheit mit ihrem Körper geschieht (Schwitzen, schnellerer Herzschlag, erhöhte Pulsfrequenz, beschleunigte Atmung etc.) und tauschen sich darüber mit den anderen Kindern aus.

Grundsätzlich haben der Austausch der Kinder untereinander und ihre Zusammenarbeit einen hohen Stellenwert. Die meisten Aufgaben sind nur im Team zu bewältigen, sodass den Kindern nicht nur die sportlichen Aspekte nähergebracht werden, sondern auch Strategien vermittelt werden, die zu einer erfolgreichen Partner- oder Teamarbeit beitragen.

Dies ist nicht nur für die Zusammenarbeit während des Leichtathletiktrainings wichtig, sondern dient auch als Unterstützung für die weitere Arbeit im Unterricht, für Projekte oder für Freizeitaktivitäten. Im schulischen Alltag gibt es täglich Situationen, in denen die Kinder mit einer Partnerin oder einem Partner oder in einer Gruppe arbeiten oder sich verständigen müssen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie gelernt haben, mit anderen Kindern in angemessener Form umzugehen und sich abzusprechen. Dies ist Bestandteil der täglichen Arbeit an unserer Schule und wird auch im Leichtathletiktraining aufgegriffen und vertieft.

Basisfähigkeiten wie Lesen und Schreiben, die im Unterricht von den Lehrkräften vermittelt werden, werden in den Leichtathletikzeiten von den Kindern gleichsam nebenbei trainiert. So müssen sie zum Beispiel beim Orientierungslauf und bei vielen anderen Spiel- und Übungsformen in einer Gruppe verschiedene Aufgaben lösen. Diese Aufgaben müssen im Vorfeld erst einmal sinnentnehmend gelesen und damit verstanden werden, bevor die Kinder zum jeweiligen Ziel laufen. Anschließend wird das Ergebnis schriftlich festgehalten. Aufgrund der Heterogenität der Gruppe ist es für die Kinder selbstverständlich, dass die Fortgeschrittenen den anderen Kindern helfen. Dies fördert gleichzeitig nicht nur die Lese- und Schreibfertigkeiten der Kinder, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen.

Obwohl beim Leichtathletiktraining der Spaß an der Bewegung im Vordergrund steht, werden viele Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder geschult und erweitert, die für den gesamten Ablauf des Schullebens sehr wichtig sind.

Auf dem Schulgelände haben wir einen exakt vermessenen 500-Meter-Laufparcours eingerichtet, der jederzeit im Training oder in der Freizeit genutzt werden kann. Auf dem Parcours werden auch die jährlichen Schulmeisterschaften im 1000-Meter-Lauf ausgerichtet, sodass die Kinder die Möglichkeit haben, an echten Wettkämpfen mit Leistungsanspruch teilzunehmen.

Darüber hinaus wird der Parcours für Sponsoren- oder Spendenläufe genutzt, an denen alle Kinder der Schule teilnehmen. Neben der sportlichen Betätigung stehen dann gute Zwecke im Mittelpunkt. Es gibt nicht wenige Kinder, die im Rahmen einer solchen Veranstaltung mehr als 30 Runden und damit mindestens 15 Kilometer gelaufen sind!

In Vorbereitung ist das Anliegen, die neun Bereiche des Sportfachlehrplans auf dem Außengelände sichtbar, erlebbar und trainierbar zu machen.

Abenteuersport

Beim Abenteuersport in der Sporthalle werden den Kindern besondere, nicht alltägliche Bewegungserfahrungen ermöglicht. Dies geschieht anhand spannender Übungen mit Matten, Ringen, Langbänken, Barren, Trampolinen, Sprungkästen, Pferden und Sprossenwänden.

Die Kinder erfahren eigene Fähigkeiten und Grenzen. Sie werden ermutigt, ihr Selbstbild zu erweitern. Sie stärken durch die gesammelten Könnens-Erfahrungen ihr Selbstbewusstsein.

Abenteuersport beinhaltet Bewegung, Wahrnehmung, Kreativität, Lernen durch Handeln, Risiko und Neugierde, sowie Individualität und soziales Miteinander.

Schach

 

Tierwelt

Schulimkerei

Schulbauernhof und Ponytraining

Ein beliebtes Freizeitangebot ist das Ponytraining auf dem Bauernhof von Tierheilpraktikerin Lena Weichsel. Der Hof liegt 1100 Meter von der Schule entfernt im Neveltal und ist deshalb zu Fuß gut erreichbar.

Die Schülerinnen und Schüler haben dort die Möglichkeit, den Kontakt zu Hühnern, Hunden und im Besonderen zu Ponys aufzubauen. Das Erlernen des respektvollen Umgangs mit Tieren schult die Handlungs- und Sozialkompetenzen. Eine Studie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung belegt, dass insbesondere der Umgang mit dem Pferd einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung liefert und dem Kind Empathie, Verantwortungsgefühl, Zuverlässigkeit sowie Disziplin vermittelt.

Das Training ist in unserem Wochenplan als Projekt verankert und dauert jeweils drei Stunden. Es wird von der Tierheilpraktikerin, einer Lehrerin und einer Ganztagspädagogin gemeinsam konzipiert und findet ganzjährig bei jedem Wetter statt.

Neben dem Umgang mit dem Pony erlernen die Schülerinnen und Schüler auch das Reiten. Reiten ist eine Sportart, die den ganzen Körper fordert. Die Körperspannung sowie Körperhaltung müssen an die Bewegung des Ponys angepasst werden. So wird das Einfühlungsvermögen geschult und mit allen Sinnen gelernt.

Im Sinne der Rhythmisierung bietet das Ponytraining einen besonders aktiven Ausgleich zu den Lernzeiten, ist aber gleichzeitig auch eine andere Art des Lernens, die den Schülerinnen und Schülern spielerisch und praktisch wichtige Kompetenzen einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung vermittelt.

Die wissenschaftliche Studie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung gibt es hier.

Tierheilpraktikerin Lena Weichsel berichtet:

„Nach meinen Erfahrungen, die ich in den letzten acht Jahren in der Zusammenarbeit mit Kindern und Ponys machen durfte, finde ich immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich die Pferde auf die Kinder wirken.

Sie leben im Moment und holen die Kinder genau dort ab, wo sie gerade sind, ohne zu werten oder sie in eine Schublade zu stecken.

Die Kinder erleben sich und ihr Handeln auf eine ganz neue Art. So lernen unsichere Kinder selbstbewusst aufzutreten, um ein Pony, das immerhin 300 Kilogramm wiegt, zu führen und nur mit der Körpersprache weichen zu lassen. Am schönsten finde ich beobachten zu können, wie die Kinder nach einer geglückten Übung 10 Zentimeter größer sind.

Zappelige Kinder, denen es schwer fällt sich zu konzentrieren, erleben unmittelbar wie wichtig es ist, ein Ziel zu fokussieren, damit ihnen ihr Pony folgt. Sie lernen ihr Pferd zu beobachten und bekommen direkte Rückmeldung, sollten ihre Gedanken abschweifen. Meine Shetty-Stute Iva ist da meine beste Lehrmeisterin. Sehr fein und sensibel beobachtet sie die Kinder genau. Sobald das Kind, das sie führt mit den Gedanken nicht bei der Sache ist, biegt sie ab und steckt den Kopf ins Gras. Ist das Kind aber bei ihr, so folgt sie auf das leiseste Kommando.

Da Pferde sehr einfühlsame, dabei aber unheimlich starke Tiere sind, helfen sie die eigenen Stärken zu erkennen. Mut, Durchsetzungsvermögen, Einfühlungsvermögen, Beobachtungsgabe und Fürsorge anderen gegenüber werden gefördert und erlernt. Durch die Eigenschaft der Pferde, wie ein Spiegel zu fungieren, können die Kinder lernen ihre Emotionen wahrzunehmen und mit diesen umzugehen.

Zudem verhilft das Spüren auf dem Pferd zu einem guten Körpergefühl, was ich oft unmittelbar nach dem Reiten beobachten kann. Wenn ein Kind vor dem Reiten fahrig in seinen Bewegungen war, so sind diese nach dem Absteigen deutlich ruhiger und runder.“

Schulhundetraining

Das Training findet mittlerweile im dritten Jahr statt. Drei Hunde, Kuddel, Charon und Filou besuchen regelmäßig die Kinder. Diese lernen verantwortungsvoll mit den Hunden umzugehen, mit ihnen zu kommunizieren und die Tiere sicher zu führen. Gleichzeitig lernen die Kinder die nonverbale Kommunikation mit den Tieren und erhalten Einblicke in die Arbeitsweise und Ausbildung von Personenspürhunden, Drogenspürhunden, Rettungshunden und Servicehunden.

Die Biologie der Hunde als Beutegreifer und Rudeltiere wird angesprochen und den Kindern wird deutlich gemacht, wie sich dies auf das Verhalten der Tiere auswirkt und was dies für das Verhalten der Hundeführer bedeutet. Wie Hunde lernen und wie man sie zu einem gewissen Verhalten trainiert, können die Kinder selbst ausprobieren, indem sie den Tieren selbständig Tricks beibringen. Durch diese Arbeit mit den Tieren lernen die Kinder komplizierte Handlungsabläufe in einzelne Sequenzen zu unterteilen, diese an den Tieren zu bestätigen und gleichzeitig die Tiere ständig zu motivieren.

Da die Tiere empfindsame Lebewesen sind, wird von den Kindern eine ständige Rücksichtnahme auf sie und auf die Mitschüler verlangt. So müssen die Kinder lernen, abzuwarten und sich auf die Geschwindigkeit einzulassen, welche die tierischen Partner vorgeben. Die Frustrationstoleranz wird ständig erprobt, da die tierischen Partner auch mal „keine Lust“ haben können.

Eine Selbstreflexion muss ständig erfolgen. Die Kinder erkennen, dass das Nichtbefolgen eines Befehls teilweise darauf zurückzuführen ist, dass der Wortbefehl von der körpersprachlichen Kommunikation abweicht. Durch die unterschiedlichen Charaktere der Hunde müssen die Kinder sich innerhalb kurzer Zeit auf unterschiedliche Bedürfnisse einlassen und dies in praktischen Übungen umsetzten. Gleichzeitig lernen sie den sachgerechten Umgang mit fremden Hunden.

Das Hundetraining findet regelmäßig im Wald oder im Schulgarten statt. Das Freisuchen der Hunde fördert sowohl das Vertrauen der Kinder in die Hunde, als auch deren motorische Fähigkeiten. Kondition und Ausdauer der Kinder werden quasi als Nebeneffekt mittrainiert. Das Selbstvertrauen wird gestärkt, indem zusammen mit den Tieren ein gemeinsames Ziel erreicht wird.

Gleichzeitig erleben die Kinder regelmäßige Sympathiebekundungen durch die Tiere, indem diese sich ihnen anschließen, ihre Aufforderungen befolgen, sich streicheln lassen und im Vertrauen auf die Kinder und mit ihnen Vorführungen vor großem Publikum, auch in hundeuntypischer Umgebung absolvieren.

 

Kunst

Kunstwerkstatt

Der „Verschönerungsverein“ unserer Schule ist klasse! Immer wieder kann man Spuren seiner Aktivitäten entdecken. So ist in letzter Zeit in mehrmonatiger Arbeit ein riesiges Wandgemälde im Flur des oberen Stockwerkes entstanden, an dem mehrere Dutzend Kinder beteiligt waren. Es bildet die Besonderheiten unserer Schule aus der Sicht der Kinder ab.

Die Teilnahme an übergeordneten oder schuleigenen Kunstwettbewerben motiviert zusätzlich. So wurde die Köllerholz-Kunstwerkstatt vor kurzem mit dem Sonderpreis der Ruhr-Universität Bochum ausgezeichnet.

Malen, Zeichnen und Modellieren fordern und fördern Kreativität. In der Kunstwerkstatt sind dieser keine Grenzen gesetzt. Die Werkstatt bietet Raum für ästhetische Bildung. Kunst ermöglicht den Kindern, selbstständig tätig zu werden und sich selbst, ihr Inneres, die eigene Welt zum Ausdruck zu bringen und sich entspannen zu können.

Künstlerische Tätigkeiten fördern das Vorstellungs- und Konzentrationsvermögen und schulen die Feinmotorik sowie die visuelle Wahrnehmung. Die Kinder kommen in Berührung mit unterschiedlichen Techniken und erlernen den Umgang mit verschiedenen Farben, Materialien und Werkzeugen. Projektarbeiten über einen längeren Zeitraum erfordern Ausdauer und Kommunikation. Eigene Wahrnehmungen und Ansichten werden miteinander geteilt und mit denen anderer Kinder in Verbindung gebracht. Durch Ausstellungen und eigene Präsentationen der Kunstwerke werden das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl gestärkt. Und ganz einfach, die Schule sieht schön aus!

Freitagswerkstatt

Filzen

 

Sprachen

Sprachenwerkstatt (Türkisch, Russisch, Französisch)

Merhaba, Bonjour, Privet!

Multi-Kulti – die Welt wächst zusammen!

Willkommen in unserer Sprachenwerkstatt, die ihre Türen für alle Schülerinnen und Schüler öffnet!

Hier lernen die Kinder auf spielerische Weise die Sprachen Türkisch, Französisch und Russisch. Jedes Kind entscheidet selbst, welche der drei Sprachen es gerne erlernen möchte.

In Rollenspielen lernen die Kinder, sich in den verschiedenen Sprachen zu begrüßen und sich vorzustellen. Hierbei werden auch die kommunikativen Kompetenzen gestärkt.

Auf Türkisch hört sich das Ganze so an: „Merhaba benim adim Müzeyyen, senin adin ne?“. Übersetzt bedeutet dies: „Hallo, ich heiße Müzeyyen und wie heißt du?“. Das Erlernen der Sprache erfolgt spiralförmig. Das Gelernte wird in jeder Stunde wiederholt, vertieft und erweitert.

Außerdem stellen wir die türkische, französische und russische Küche vor, indem wir kochen und backen. Hierbei lernen die Kinder die Bezeichnungen für die Lebensmittel kennen und haben Spaß daran, gemeinsam die fremdländische Küche auszuprobieren.

In unserer Werkstatt wird außerdem viel gemalt. Dadurch lernen die Kinder nicht nur die Farben in den verschiedenen Sprachen kennen, sondern auch die Bezeichnung von Körperteilen, verschiedener Gegenstände im Alltag, der Jahreszeiten oder der Tierarten.

Wir hören türkische, französische und russische Musik und tanzen dazu. Die Kinder lieben es, verschiedene Spiele aus den jeweiligen Ländern zu spielen und Geschichten in anderen Sprachen zu hören. Da Sprachen durch Bewegungen besser erlernt und vertieft werden, sind Musik- und Bewegungsspiele ein fester Bestandteil.

Mit großer Freude feiern wir die verschiedenen türkischen, französischen und russischen Feste miteinander. Die Kinder werden dadurch für Unterschiede zwischen der eigenen und den anderen Kulturen sensibilisiert und bauen eventuelle Hemmnisse ab.

Die Vermittlung von Werten, Traditionen und Verhaltensregeln anderer Länder führt zusätzlich dazu, dass die Kinder toleranter und offener in Bezug auf andere Kulturen werden. Es hilft ihnen, sich besser in andere hineinzuversetzen und Verständnis zu entwickeln.

Das Erlernen von Sprachen fördert zusätzlich das Selbstvertrauen, die Merkfähigkeit, die Ausdrucksfähigkeit, die Sprechbereitschaft und die Leistungsbereitschaft von Grundschulkindern.

Eine neue Sprache ist für jedes Kinder eine Bereicherung und bringt viele Vorteile mit sich.

 

Hauswirtschaft

Kochen und Backen
Wenn durch das Schulgebäude ein köstlicher Duft zieht und Kinder und Erwachsene genüsslich einatmen, hört man den Ausruf „Das duftet hier wieder lecker!“. Im kleinen Speisesaal sind dann Zweitklässlerinnen und Zweitklässler in bunten Schürzen mit Mixer, Schneebesen und Rührlöffel beschäftigt, um Kuchen, Muffins, Kekse oder Marmelade herzustellen.

Kochen und Backen ist bei den Kindern sehr beliebt, was sich in sehr langen Anmeldelisten verdeutlicht. Seit drei Jahren sind hier die Kinder der 2. Klassen aktiv.

Seit vielen Jahren stellen wir fest, dass der Umgang mit dem Messer und anderen Küchengeräten den Kindern immer unbekannter wird. Deshalb ist es ein wichtiges Anliegen, deren Kenntnis von Fachbegriffen und sachgerechtem Wirken in der Küche zu fördern, alle Sinne zu sensibilisieren und die Mädchen und Jungen zu ermutigen, Neues zu kosten und auszuprobieren.

Das Wichtigste ist jedoch die Anerkennung durch die Schulgemeinde. Alle 300 Kinder hätten am liebsten eine Kostprobe. Die Eltern der Kinder freuen sich auf das frische Gebäck zu einer Tasse Kaffee, wenn sie nach Hause kommen. In der Regel wird schon während der gemeinsamen Pobierrunde geplant, was beim nächsten Mal Leckeres hergestellt wird.

Nähen

 

Musik

Instrumentalunterricht (Gitarre, Geige, Cello, Trompete, Posaune, Horn, Klavier, Querflöte)


Schulorchester


 

Rechtskunde

Justizia I – V

Im zweiten Jahr findet in unserer Schule die Rechtskunde-AG „Justizia“ mit großem Erfolg statt. Sie war der Anlass, Rechtskunde in der Grundschule unter dem Dach der OGS in NRW und mit Unterstützung des NRW-Justiz- und des NRW-Schulministeriums zu pilotieren. Aber was ist das eigentlich, eine Rechtskunde-AG für Grundschülerinnen und Grundschüler?

Ausgangspunkt für die Einrichtung war die Grundüberlegung, dass ein Verständnis für Gebote und Verbote im alltäglichen Leben und für den für das kindliche Verstehen doch recht abstrakten Staat nur dann entstehen kann, wenn die Arbeitsweise des Staates, der Gerichte und sonstiger Institutionen begreiflich wird. So beschäftigte sich die AG zu Beginn mit der Frage, ob es Gesetze tatsächlich geben muss oder ob nicht einfach jeder machen kann, was er möchte.

Die drei Gewalten im Staat und deren Kontrollmöglichkeiten wurden thematisiert. Im Rahmen sogenannter Moot-Courts, das sind gespielte Gerichtsverhandlungen, wurden die Kinder dahingehend sensibilisiert, dass es erhebliche Schwierigkeiten geben kann, Sachverhalte aufzuklären und dass der Unwertgehalt einer Tat durch die persönlichen Umstände des Täters erheblich variieren kann. Besuche bei diversen Gerichten zeigten den Kindern, wie die Profis mit entsprechenden strafrechtlichen Sachverhalten umgehen.

Nachdem dann als Ergebnis festgehalten werden konnte, dass Gesetze doch recht sinnvoll sind, war das Thema des zweiten Blocks im Grunde vorgegeben. Hier beschäftigten wir uns damit, wie Gesetze zustande kommen. Da im Bundestag und im Landtag viel diskutiert wird, übten die Kinder sich neben dem Kennenlernen des Gesetzgebungsverfahrens auch in der Kunst des Diskutierens, woraus unsere Diskussionswettkämpfe entstanden.

Anschließend beschäftigten wir uns mit dem Staat und seinen Organen. Denn es stellte sich jetzt die Frage, wer Gesetze machen darf und warum. Ein Landtagsbesuch rundete diesen Block ab. Da Gesetze möglichst gerecht sein sollen und zu den Aufgaben des Staates auch gehört, größtmögliche Gerechtigkeit herbeizuführen, thematisierten wir sodann die Frage: „Was ist Gerechtigkeit?“. Das Ergebnis dieses Blocks, nämlich die Erkenntnis, dass eine positive Definition für Gerechtigkeit nicht gefunden werden konnte, sondern nur Kriterien, mit denen Gerechtigkeit herbeigeführt werden könnte, regte die Kinder zum nächsten Thema an. Ein Ergebnis war, dass eine Entscheidung dann als gerecht empfunden wird, wenn sie der eigenen Wertevorstellung entspricht. Zurzeit klären wir die Frage, ob unser Grundgesetz die Basis für unsere Wertevorstellung ist.

Die angesprochenen Themen werden durch die Schülerinnen und Schüler bestimmt. Weitergehenden Fragen werden anhand des Interesses der Kinder aufgegriffen und vertieft. Auf die Interessen der Kinder gehen wir flexibel ein.

 

Kinderkonferenz

Jeden zweiten Donnerstag findet die Kinderkonferenz (KIKO) statt. Die Vertreterinnen und Vertreter jeder Klasse (mindestens eine oder einer) treffen sich von 12.00 bis 12.45 Uhr. Dann wird informiert, diskutiert und immer wieder über die einzelnen Angelegenheiten demokratisch abgestimmt. Die ganzen Vorgänge werden selbstverständlich moderiert und protokolliert, die Projekte in Ihrer Umsetzung von den gewählten Expertengruppen kontrolliert.

Das hört sich alles ziemlich ernst an, aber in Wahrheit wird bei den Konferenzen auch viel gelacht und mit viel Freude der Schulalltag „noch besser“ gestaltet.

Zu Beginn der Kinderkonferenz wird jedem Teilnehmenden ein Kartenset für die Abstimmungen und Wahlen ausgehändigt. Ein Kartenset besteht aus einer grünen, einer gelben und einer roten Karte. Grün steht für „Ich stimme zu“, gelb bedeutet „Ich enthalte mich“, rot heißt „Ich bin dagegen“. Auch für Wahlen, kommen die Karten zum Einsatz. Dabei heben die Kinder die grüne Karte für Ihren Wunschkandidaten und die gelbe für „Enthaltung“. Diese Karten werden im Laufe der KIKO oft eingesetzt, schließlich gibt es viele Entscheidungen zu treffen und mit dem gesamten Team abzustimmen.

Zuerst werden ein bis zwei Moderatorinnen oder Moderatoren gewählt, die die Konferenz an diesem Tag leiten und die Ergebnisse auf der Tafel dokumentieren.

Dann wird noch eine Protokollantin oder ein Protokollant gewählt mit der Aufgabe, das Protokoll zu schreiben. Das ist nicht nur wichtig, damit die KIKO-Teilnehmenden nicht Ihre Ergebnisse und Vorhaben aus den Augen verlieren, sondern auch, um die Ergebnisse der Öffentlichkeit, also dem Rest der Schule, mitteilen zu können. Im Treppenhaus hängt ein KIKO-Bilderrahmen, auf dem die erarbeiteten Ergebnisse nach jeder KIKO für alle präsentiert werden.

Weiter geht es mit der Abstimmung über die Tagesordnungspunkte (TOP). Die betreuenden KIKO-Leiterinnen schlagen die TOP, die sich aus den letzten KIKO-Sitzungen ergaben, vor jedem Treffen vor. Wird die TOP-Liste mehrheitlich angenommen, wird diese dann Punkt für Punkt abgearbeitet.

Bewährte, häufig wiederkehrende TOP sind beispielweise: das Protokoll der vorherigen Konferenz vorlesen und genehmigen (Abstimmung); die einzelnen Vertreter berichten aus den Klassen (falls es Probleme gibt, wird gemeinsam über mögliche Lösungen nachgedacht und gesprochen); Experten informieren über laufende Projekte oder über die Ergebnisse der letzten Lehrerkonferenz oder Ganztagsteamsitzung. Unter „Verschiedenes“ ist es immer möglich spezielle Sorgen, Wünsche und Ideen mitzuteilen oder Änderungsvorschläge zu machen.

Auch die Zusammensetzung der verschiedenen Arbeitsgruppen wird demokratisch gewählt. Es gibt die Energie-Expertengruppe, die Müll-Experten und die Vertreterinnen und Vertreter für Konferenzen.

Die bearbeiteten Themen im Schuljahr 2017/18 waren beispielweise: Lüften, Müllkarte, Beteiligung am Tag der StadtNatur, Klimameilen, Saubere und leise Schule, Schulgeländegestaltung, Goldene und Grüne Regel.

Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse kommen in der Kinderkonferenz zu Wort. Sie gestalten Ihre Schule mit und lernen spielerisch, wie Demokratie funktionieren kann. Durch Ihre Arbeit in der KIKO können Sie Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Teamgeist erlernen und erleben. Damit wird die Köllerholzschule nicht nur Ihrem grundsätzlichen Partizipationsgedanken gerecht, sondern leistet Basisarbeit zur Erhaltung und Förderung von demokratischem Verständnis, womit sich die KIKO als zukunftsweisendes Projekt auszeichnet.

 

Schülerfirma “Fair und fröhlich”

Die Schülerfirma „Fair und fröhlich“ befasst sich in verschiedenen Projekten mit dem fairen Handel. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bedürfnisse produzierender Bauern in Asien und Afrika, das Leben der Kinder in diesen Bereichen der Erde, aber auch die Empathiefähigkeit und Charakterbildung unserer Schülerinnen und Schüler.

Wir leben in einer Zeit, in der es nicht mehr selbstverständlich ist aufeinander zu achten. Viele Werte des Zusammenlebens und des Respektes rücken immer mehr in den Hintergrund unseres Denkens. Daher ist es umso wichtiger den Kindern, die vielfach ein sehr großes Interesse für die Themenbereiche des fairen Handels zeigen, einen direkten Zugang zu ermöglichen und die Gedanken, die hinter Fairtrade stehen, in den Fokus des Schullebens zu rücken.

So gestaltet die Schülerfirma „Fair und fröhlich“ den Verkauf von fair gehandelten Produkten in unserem Schulfoyer zunehmend eigenständig. Dabei setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Produkten und dem Kaufverhalten ihrer Kunden auseinander. Sie gestalten die Verkaufsfläche, schreiben Mitteilungen und Briefe an die Schulgemeinde, verhandeln, recherchieren und kalkulieren.

Hierbei arbeiten die Kinder in unterschiedlichen Teams während der Unterrichtszeit und am Nachmittag klassen- und jahrgangsübergreifend. Jeder findet mit seinen individuellen Interessen und Fähigkeiten die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen.

Durch die Projektarbeit in der Schülerfirma erlernen und vertiefen die Kinder so in konkreten Situationen Unterrichtsinhalte, aber erkunden auch vielfältige neue Bereiche der Arbeitswelt und des Miteinanders. Gleichzeitig unterstützen sie diejenigen, die auf unser Verständnis und Mitgefühl angewiesen sind und machen die Welt ein stückweit zu einem besseren Ort.

Wir unterstützen den Verein „Kindergarten Wattenscheid in Gambia e.V.“ als langjährigen Partner und haben dafür eine Patenschaft übernommen. 5310 Euro aus den Einnahmen unseres letzten Spendenlaufes im Herbst 2018 haben wir dem Verein zur Verfügung gestellt. Das Geld geht in voller Höhe in die Ausstattung des kürzlich in Betrieb genommenen Lern- und Spielhauses der Vorschuleinrichtung in Gambia.

Hier können Sie die Konzeption “Schülerfirma” einsehen.

 

Schülermagazin

Das Schülermagazin „Hexenpost“ ist eine Besonderheit unserer Schule. Seit Sommer 2016 betreiben die Kinder ihren eigenen Internetauftritt, in dem sie über alle die Schülerinnen und Schüler interessierenden Ereignisse, das Klassenleben und das Schulleben berichten.

Herzstück ist die Redaktion, in deren Sitzungen die Kinder sich besprechen, planen und recherchieren. Die Redaktionszeiten befinden sich zum einen im Vormittagsbereich der Lernzeit ab 10 Uhr, zum anderen arbeitet die Redaktion über die gesamte Woche je nach Bedarf flexibel.

Das Schülermagazin ist gleichfalls auch das Herzstück unseres Medienkonzeptes. Wir sind davon überzeugt, dass dieses Konzept lebensecht sein muss. Um über etwas Bedeutsames zu berichten, muss dies den Kindern zunächst einmal wichtig sein. Daraus ergeben sich verschiedene Anforderungen vor dem Hintergrund der Kompetenzerwartungen der Fachlehrpläne.

Die Kinder zeichnen, malen und fotografieren und schreiben dazu passende Texte. Die Texte werden in einem weiteren Schritt digitalisiert. Das heißt, die Kinder übertragen diese an den dafür vorhandenen Notebooks im Rahmen der Textverarbeitung in Dateiform. Das entsprechende Vermögen dazu müssen sie natürlich erlernen. Gerne helfen die älteren Kinder den jüngeren dabei. Die Notebooks werden bei schönem Wetter von den Kindern auch bevorzugt im grünen Klassenzimmer, dem Schulgarten, eingesetzt. Das Hexenhaus in der Gartenmitte ist mittlerweile auch Heimat der Redaktion geworden.

Aufgabe der Redaktion ist es, die selbst erstellten oder eingegangenen Beiträge zu prüfen, redaktionell zu überarbeiten und internetfähig zu machen. Dazu müssen zum Beispiel die Bilddateien bearbeitet und in passende Formatgröße umgewandelt werden, bevor die Endabnahme und Veröffentlichung erfolgt. Ein insgesamt sehr komplexer, aber hoch interessanter und anspruchsvoller Vorgang!

Talentförderung spielt hier sicherlich auch eine Rolle. Wir haben Kinder, die bereits hervorragende Kenntnisse in diesen Bereichen haben und in der Lage sind, zum Beispiel Flyer oder Statistiken völlig selbstständig und handwerklich versiert zu erstellen.

Hier geht es zum Schülermagazin.

 

Entspannung

Chillen
Der Duden bietet zum Wort Chillen, das bei den Kindern sehr beliebt ist, folgende Bedeutungen: (umgangssprachlich) sich [nach einer Anstrengung] erholen; entspannen / (besonders Jugendsprache) sich abregen.

Unter der Berücksichtigung, dass die Kinder sich bereits über 7 Stunden in der Schule befinden, wenn wir uns um 15 Uhr zum Chillen treffen, mag es nicht verwunderlich sein, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit großer Freude auf die Yogamatten und Kissen kuscheln. Hinter ihnen liegen unter anderem Unterrichts- und Lernzeiten mit vielen neuen Lernimpulsen, das Mittagessen mit vielen anderen Kindern, ein häufig erhöhter Geräuschpegel, freudige und ärgerliche Erlebnisse und Ereignisse mit Schulfreunden, Spiele oder auch Auseinandersetzungen. Sie haben also allen Grund dazu, sich erholen, entspannen und abregen zu wollen.

Ziele:

Mit Hilfe von Entspannungsverfahren dem Körper ein Umschalten von Stress, Unruhe und Leistung auf Erholung zu ermöglichen.

Ein Gleichgewicht zwischen Leistung und Entspannung im Schulalltag zu schaffen, um körperliche Gesundheit und psychische Ausgeglichenheit zu fördern.

Methoden zu vermitteln, wie man sich bewusst entspannen kann und damit Alternativen zum Irrglauben zu schaffen, man könne das mit dem Fernseher oder Computerspielen am besten.

Hier können Sie die Konzeption “Chillen” einsehen.

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