Übersicht über Projekte im Ganztag
Diese Übersicht ist ein Auszug aus dem Bereich „Rhythmisierte Ganztagsschule„.
Ökologie und Naturwissenschaften
Schulgarten
Der 3500 Quadratmeter große Garten hinter dem Hauptgebäude ist der besondere Lernort unserer Schule, der sich seit nunmehr 25 Jahren großer Beliebtheit bei Kindern und Erwachsenen erfreut.
Als Herzstück unserer Schule bietet der Schulgarten für unsere Kinder nicht nur einen Ort der biologischen Vielfalt in der Natur, sondern auch als schulischer Erfahrungsraum einen Verknüpfungspunkt zwischen der theoretischen und der praktischen Arbeit für den Unterricht. Der Sachunterricht als Leitfach für fächerübergreifendes Arbeiten und das Schulprofil „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) finden hier einen Ort der Verwirklichung. An über 50 Lernstationen können die Kinder vormittags in ihrem grünen Klassenzimmer lernen, Erfahrungen und Entdeckungen machen und somit Schlüsselqualifikationen angebahnt werden.
Im Nachmittagsbereich ist der Schulgarten zu einem Ort geworden, in dem Freizeit gestaltet und Ruhe und Erholung erlebt werden. Verschiedene Arbeitsgemeinschaften und offene Mitmachangebote haben hier ihren Platz, wie beispielsweise die Forscher-AG, die Tanz-und-Einrad-AG auf dem Theaterplatz oder das Schulhundetraining.
Zum Rundgang durch den Schulgarten geht es hier.
Natur- und Waldwerkstatt
Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit geht es raus in den Wald. Der in unmittelbarer Nähe gelegene Köllerholzwald ist ein Glück für uns und bietet viel Platz für Bewegung, Spiel und Abenteuer.
Im Vordergrund steht die unmittelbare Naturerfahrung. Im Einklang mit der Natur zu sein bedeutet, Freiräume für sich zu finden, den eigenen Körper wahrzunehmen und durchatmen zu können. Dem Bewegungsdrang der Kinder werden im Wald keine Grenzen gesetzt. Hier darf getobt, gerannt und geklettert werden.
Jeder Tag im Wald ist ein neues Abenteuer, denn es gibt stets Neues zu entdecken und zu erforschen. Seien es unbekannte Tiere, Pflanzen, Pilze oder Bäume. Oder seien es neue Orte im Wald mit Abhängen, Felswänden, umgestürzten Bäumen oder riesigen Wurzeln.
Der Umgang mit dem eigenen Körper sowie die Motorik werden geschult, wenn es darum geht, diese zu bezwingen und zu erklimmen. Sich zu überwinden, über sich hinauszuwachsen, Rücksicht zu nehmen auf Natur und Mitmenschen und sich gegenseitig zu stärken sind Fähigkeiten, die beim Spiel in der freien Natur gefördert werden. „Du schaffst das! Und zusammen schaffen wir das sowieso!“.
Der Köllerholzwald ist ein Industriewald. Das jetzige Landschaftsschutzgebiet entstand vor vielen Jahrzehnten zunächst auf der Basis von Pioniergehölzen auf einer ehemaligen Abraumhalde der benachbarten Zeche. Relikte kommen immer wieder zum Vorschein und die Erinnerung daran, dass der Ortsteil früher ganz anders aussah und genutzt wurde.
Sport
Einrad und Akrobatik
Welch ein Bravourstück! Auf einem Rad auf einem Sattel über einer beweglichen Achse! Angeblich sind die Kinder von heute doch wenig beweglich und häufig ungelenk. Weit gefehlt! Den Gegenbeweis treten seit Jahren die, zumeist, Mädchen und, mittlerweile vermehrt, Jungen von „Hexenzauber“ an.
In diesem Ensemble finden sich hoch motivierte Kinder aller vier Jahrgangsstufen ein, die nur ein Ziel verfolgen, und das vehement, auf einem Rad zu fahren und tatsächlich nicht herunterzufallen. Und alle kommen freiwillig. Es hat sich herumgesprochen, dass es funktionieren kann.
Es gibt nur eine Bedingung, die heißt Training, Training, Training. Denn es dauert oftmals wochen- und monatelang, bis die erste Freifahrt tatsächlich gelingt. Dieses Gelingen hat für alle Kinder fundamentale Bedeutung, ist der Beweis und der Nachweis eigener phänomenaler körperlicher und koordinativer Fähigkeiten. Welch ein Erlebnis! Und welch ein Applaus des ganzen Ensembles als Willkommen im ausgesuchten Kreis der Könnerinnen und Könner.
Und dann lockt der Preis für alle Mühen, das Einrad- und Akrobatikdiplom und die damit erworbene Befähigung, mit dem Ensemble öffentlich auftreten zu dürfen. In dieser Zeit wachsen die Kinder schneller als sonst, manchmal auch über sich hinaus.
Von besonderer Prägung ist die Solidarität im Team. Alle helfen allen, die Trainerinnen und die Kinder. Es gibt kein „Ich kann es besser als du“. Es gibt ein „Komm, ich zeige es dir! Komm, ich helfe dir!“. Seien wir nicht erstaunt, dass sich diese Kompetenzen und Tugenden wiederfinden in den Zielen unseres Landes Nordrhein-Westfalen für die uns anvertrauten jungen Menschen. Diese nehmen etwas mit nach Hause, was stark macht. Diese haben etwas für die Schule, was schlau macht. Learning in (E)Motion!
Tanzen
Das Tanzen in der Sporthalle bietet einen Kreativort, an dem Musik, Bewegung und die Ideen sehr vieler Kinder zusammenkommen. Hier ist Kreativität gefragt! Gemeinsam überlegen sich die Kinder, unterstützt durch die Trainerinnen, Choreographien zu ausgewählten Musikstücken. Aber auch Elemente der Akrobatik fehlen hier nicht.
Wichtig ist, ausreichend Zeit zum Entfalten und Üben zu haben. Über Monate werden sowohl von den Anfängerinnen und Anfängern der 1. und 2. Klassen als auch von den Fortgeschrittenen der 3. und 4. Klassen verschiedene Tänze eingeübt, die dann bei verschiedenen Auftritten, zum Beispiel bei der Einschulungsfeier oder beim Bochumer Musiksommer in der Innenstadt, als große Show aufgeführt werden.
Das gemeinsame Tanzen hat besondere rhythmisierende Effekte. Es bietet den Kindern die Möglichkeit sich zu entspannen, sich zu bewegen, aber auch sich herauszufordern, wenn sie Akrobatik- und Tanzelemente ausprobieren, die neu für sie sind.
Die Kinder bekommen die Möglichkeit, ihre Schulwoche freitags am Nachmittag für zwei Stunden mit Freude an der Bewegung abzuschließen und mit einem guten und ausgewogenen Gefühl in das Wochenende zu starten. Durch die kreativen Freiräume werden neurobiologische und physiologische Aspekte des Erlebens und Lernens stärker berücksichtigt. Nicht ohne Grund ist das Tanzen seit Jahren bei den Kindern außerordentlich beliebt.
Tennis
Fußball
Handball
Hobby Horse
Sportspiele
Spiel und Spaß im Wasser / Schwimmkurs

Schwimmtraining

Tierwelt
Schulhundetraining
Das Training findet mittlerweile im dritten Jahr statt. Drei Hunde, Kuddel, Charon und Filou besuchen regelmäßig die Kinder. Diese lernen verantwortungsvoll mit den Hunden umzugehen, mit ihnen zu kommunizieren und die Tiere sicher zu führen. Gleichzeitig lernen die Kinder die nonverbale Kommunikation mit den Tieren und erhalten Einblicke in die Arbeitsweise und Ausbildung von Personenspürhunden, Drogenspürhunden, Rettungshunden und Servicehunden.
Die Biologie der Hunde als Beutegreifer und Rudeltiere wird angesprochen und den Kindern wird deutlich gemacht, wie sich dies auf das Verhalten der Tiere auswirkt und was dies für das Verhalten der Hundeführer bedeutet. Wie Hunde lernen und wie man sie zu einem gewissen Verhalten trainiert, können die Kinder selbst ausprobieren, indem sie den Tieren selbständig Tricks beibringen. Durch diese Arbeit mit den Tieren lernen die Kinder komplizierte Handlungsabläufe in einzelne Sequenzen zu unterteilen, diese an den Tieren zu bestätigen und gleichzeitig die Tiere ständig zu motivieren.
Da die Tiere empfindsame Lebewesen sind, wird von den Kindern eine ständige Rücksichtnahme auf sie und auf die Mitschüler verlangt. So müssen die Kinder lernen, abzuwarten und sich auf die Geschwindigkeit einzulassen, welche die tierischen Partner vorgeben. Die Frustrationstoleranz wird ständig erprobt, da die tierischen Partner auch mal „keine Lust“ haben können.
Eine Selbstreflexion muss ständig erfolgen. Die Kinder erkennen, dass das Nichtbefolgen eines Befehls teilweise darauf zurückzuführen ist, dass der Wortbefehl von der körpersprachlichen Kommunikation abweicht. Durch die unterschiedlichen Charaktere der Hunde müssen die Kinder sich innerhalb kurzer Zeit auf unterschiedliche Bedürfnisse einlassen und dies in praktischen Übungen umsetzten. Gleichzeitig lernen sie den sachgerechten Umgang mit fremden Hunden.
Das Hundetraining findet regelmäßig im Wald oder im Schulgarten statt. Das Freisuchen der Hunde fördert sowohl das Vertrauen der Kinder in die Hunde, als auch deren motorische Fähigkeiten. Kondition und Ausdauer der Kinder werden quasi als Nebeneffekt mittrainiert. Das Selbstvertrauen wird gestärkt, indem zusammen mit den Tieren ein gemeinsames Ziel erreicht wird.
Gleichzeitig erleben die Kinder regelmäßige Sympathiebekundungen durch die Tiere, indem diese sich ihnen anschließen, ihre Aufforderungen befolgen, sich streicheln lassen und im Vertrauen auf die Kinder und mit ihnen Vorführungen vor großem Publikum, auch in hundeuntypischer Umgebung absolvieren.
Kunst
Kunstwerkstatt
Der „Verschönerungsverein“ unserer Schule ist klasse! Immer wieder kann man Spuren seiner Aktivitäten entdecken. So ist in letzter Zeit in mehrmonatiger Arbeit ein riesiges Wandgemälde im Flur des oberen Stockwerkes entstanden, an dem mehrere Dutzend Kinder beteiligt waren. Es bildet die Besonderheiten unserer Schule aus der Sicht der Kinder ab.
Die Teilnahme an übergeordneten oder schuleigenen Kunstwettbewerben motiviert zusätzlich. So wurde die Köllerholz-Kunstwerkstatt vor kurzem mit dem Sonderpreis der Ruhr-Universität Bochum ausgezeichnet.
Malen, Zeichnen und Modellieren fordern und fördern Kreativität. In der Kunstwerkstatt sind dieser keine Grenzen gesetzt. Die Werkstatt bietet Raum für ästhetische Bildung. Kunst ermöglicht den Kindern, selbstständig tätig zu werden und sich selbst, ihr Inneres, die eigene Welt zum Ausdruck zu bringen und sich entspannen zu können.
Künstlerische Tätigkeiten fördern das Vorstellungs- und Konzentrationsvermögen und schulen die Feinmotorik sowie die visuelle Wahrnehmung. Die Kinder kommen in Berührung mit unterschiedlichen Techniken und erlernen den Umgang mit verschiedenen Farben, Materialien und Werkzeugen. Projektarbeiten über einen längeren Zeitraum erfordern Ausdauer und Kommunikation. Eigene Wahrnehmungen und Ansichten werden miteinander geteilt und mit denen anderer Kinder in Verbindung gebracht. Durch Ausstellungen und eigene Präsentationen der Kunstwerke werden das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl gestärkt. Und ganz einfach, die Schule sieht schön aus!
Sprachen
Italienisch
Textilgestaltung
Nähen

Musik
Instrumentalunterricht (Gitarre, Geige, Cello, Trompete, Posaune, Horn, Klavier, Querflöte)

Schulorchester

Kinderkonferenz
Jeden zweiten Donnerstag findet die Kinderkonferenz (KIKO) statt. Die Vertreterinnen und Vertreter jeder Klasse (mindestens eine oder einer) treffen sich von 12.00 bis 12.45 Uhr. Dann wird informiert, diskutiert und immer wieder über die einzelnen Angelegenheiten demokratisch abgestimmt. Die ganzen Vorgänge werden selbstverständlich moderiert und protokolliert, die Projekte in Ihrer Umsetzung von den gewählten Expertengruppen kontrolliert.
Das hört sich alles ziemlich ernst an, aber in Wahrheit wird bei den Konferenzen auch viel gelacht und mit viel Freude der Schulalltag „noch besser“ gestaltet.
Zu Beginn der Kinderkonferenz wird jedem Teilnehmenden ein Kartenset für die Abstimmungen und Wahlen ausgehändigt. Ein Kartenset besteht aus einer grünen, einer gelben und einer roten Karte. Grün steht für „Ich stimme zu“, gelb bedeutet „Ich enthalte mich“, rot heißt „Ich bin dagegen“. Auch für Wahlen, kommen die Karten zum Einsatz. Dabei heben die Kinder die grüne Karte für Ihren Wunschkandidaten und die gelbe für „Enthaltung“. Diese Karten werden im Laufe der KIKO oft eingesetzt, schließlich gibt es viele Entscheidungen zu treffen und mit dem gesamten Team abzustimmen.
Zuerst werden ein bis zwei Moderatorinnen oder Moderatoren gewählt, die die Konferenz an diesem Tag leiten und die Ergebnisse auf der Tafel dokumentieren.
Dann wird noch eine Protokollantin oder ein Protokollant gewählt mit der Aufgabe, das Protokoll zu schreiben. Das ist nicht nur wichtig, damit die KIKO-Teilnehmenden nicht Ihre Ergebnisse und Vorhaben aus den Augen verlieren, sondern auch, um die Ergebnisse der Öffentlichkeit, also dem Rest der Schule, mitteilen zu können. Im Treppenhaus hängt ein KIKO-Bilderrahmen, auf dem die erarbeiteten Ergebnisse nach jeder KIKO für alle präsentiert werden.
Weiter geht es mit der Abstimmung über die Tagesordnungspunkte (TOP). Die betreuenden KIKO-Leiterinnen schlagen die TOP, die sich aus den letzten KIKO-Sitzungen ergaben, vor jedem Treffen vor. Wird die TOP-Liste mehrheitlich angenommen, wird diese dann Punkt für Punkt abgearbeitet.
Bewährte, häufig wiederkehrende TOP sind beispielweise: das Protokoll der vorherigen Konferenz vorlesen und genehmigen (Abstimmung); die einzelnen Vertreter berichten aus den Klassen (falls es Probleme gibt, wird gemeinsam über mögliche Lösungen nachgedacht und gesprochen); Experten informieren über laufende Projekte oder über die Ergebnisse der letzten Lehrerkonferenz oder Ganztagsteamsitzung. Unter „Verschiedenes“ ist es immer möglich spezielle Sorgen, Wünsche und Ideen mitzuteilen oder Änderungsvorschläge zu machen.
Auch die Zusammensetzung der verschiedenen Arbeitsgruppen wird demokratisch gewählt. Es gibt die Energie-Expertengruppe, die Müll-Experten und die Vertreterinnen und Vertreter für Konferenzen.
Die bearbeiteten Themen im Schuljahr 2017/18 waren beispielweise: Lüften, Müllkarte, Beteiligung am Tag der StadtNatur, Klimameilen, Saubere und leise Schule, Schulgeländegestaltung, Goldene und Grüne Regel.
Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse kommen in der Kinderkonferenz zu Wort. Sie gestalten Ihre Schule mit und lernen spielerisch, wie Demokratie funktionieren kann. Durch Ihre Arbeit in der KIKO können Sie Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Teamgeist erlernen und erleben. Damit wird die Köllerholzschule nicht nur Ihrem grundsätzlichen Partizipationsgedanken gerecht, sondern leistet Basisarbeit zur Erhaltung und Förderung von demokratischem Verständnis, womit sich die KIKO als zukunftsweisendes Projekt auszeichnet.
Schülerfirma „Fair und fröhlich“
Die Schülerfirma „Fair und fröhlich“ befasst sich in verschiedenen Projekten mit dem fairen Handel. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bedürfnisse produzierender Bauern in Asien und Afrika, das Leben der Kinder in diesen Bereichen der Erde, aber auch die Empathiefähigkeit und Charakterbildung unserer Schülerinnen und Schüler.
Wir leben in einer Zeit, in der es nicht mehr selbstverständlich ist aufeinander zu achten. Viele Werte des Zusammenlebens und des Respektes rücken immer mehr in den Hintergrund unseres Denkens. Daher ist es umso wichtiger den Kindern, die vielfach ein sehr großes Interesse für die Themenbereiche des fairen Handels zeigen, einen direkten Zugang zu ermöglichen und die Gedanken, die hinter Fairtrade stehen, in den Fokus des Schullebens zu rücken.
So gestaltet die Schülerfirma „Fair und fröhlich“ den Verkauf von fair gehandelten Produkten in unserem Schulfoyer zunehmend eigenständig. Dabei setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Produkten und dem Kaufverhalten ihrer Kunden auseinander. Sie gestalten die Verkaufsfläche, schreiben Mitteilungen und Briefe an die Schulgemeinde, verhandeln, recherchieren und kalkulieren.
Hierbei arbeiten die Kinder in unterschiedlichen Teams während der Unterrichtszeit und am Nachmittag klassen- und jahrgangsübergreifend. Jeder findet mit seinen individuellen Interessen und Fähigkeiten die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen.
Durch die Projektarbeit in der Schülerfirma erlernen und vertiefen die Kinder so in konkreten Situationen Unterrichtsinhalte, aber erkunden auch vielfältige neue Bereiche der Arbeitswelt und des Miteinanders. Gleichzeitig unterstützen sie diejenigen, die auf unser Verständnis und Mitgefühl angewiesen sind und machen die Welt ein stückweit zu einem besseren Ort.
Wir unterstützen den Verein „Kindergarten Wattenscheid in Gambia e.V.“ als langjährigen Partner und haben dafür eine Patenschaft übernommen. 5310 Euro aus den Einnahmen unseres letzten Spendenlaufes im Herbst 2018 haben wir dem Verein zur Verfügung gestellt. Das Geld geht in voller Höhe in die Ausstattung des kürzlich in Betrieb genommenen Lern- und Spielhauses der Vorschuleinrichtung in Gambia.
Hier können Sie die Konzeption „Schülerfirma“ einsehen.
Entspannung
Chillen
Der Duden bietet zum Wort Chillen, das bei den Kindern sehr beliebt ist, folgende Bedeutungen: (umgangssprachlich) sich [nach einer Anstrengung] erholen; entspannen / (besonders Jugendsprache) sich abregen.
Unter der Berücksichtigung, dass die Kinder sich bereits über 7 Stunden in der Schule befinden, wenn wir uns um 15 Uhr zum Chillen treffen, mag es nicht verwunderlich sein, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit großer Freude auf die Yogamatten und Kissen kuscheln. Hinter ihnen liegen unter anderem Unterrichts- und Lernzeiten mit vielen neuen Lernimpulsen, das Mittagessen mit vielen anderen Kindern, ein häufig erhöhter Geräuschpegel, freudige und ärgerliche Erlebnisse und Ereignisse mit Schulfreunden, Spiele oder auch Auseinandersetzungen. Sie haben also allen Grund dazu, sich erholen, entspannen und abregen zu wollen.
Ziele:
Mit Hilfe von Entspannungsverfahren dem Körper ein Umschalten von Stress, Unruhe und Leistung auf Erholung zu ermöglichen.
Ein Gleichgewicht zwischen Leistung und Entspannung im Schulalltag zu schaffen, um körperliche Gesundheit und psychische Ausgeglichenheit zu fördern.
Methoden zu vermitteln, wie man sich bewusst entspannen kann und damit Alternativen zum Irrglauben zu schaffen, man könne das mit dem Fernseher oder Computerspielen am besten.



