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Sankt Martin, die Sternsinger und die „aktion hoffnung“

Religionslehrerin Claudia Schultze berichtet:

Rund um das Martinsfest haben sich alle Kinder unserer Schule mit dem Leben von Martin von Tours und damit, wie er mit anderen Menschen umgegangen ist, beschäftigt. Die Menschen waren von seinen guten Taten so sehr beeindruckt, dass sie ihn später sogar zum Bischof gewählt haben.

Wir haben dann überlegt, wie wir selbst, so wie Sankt Martin, anderen Gutes tun können. Das können wir natürlich in unseren Familien und auch bei den anderen Kindern in unserer Schule. Aber wir können auch Menschen in ärmeren Ländern helfen. Mit Hilfe eines Videos sind wir mit der Gans Auguste nach Afrika in den Südsudan geflogen. Wir haben gesehen, wie die Kinder im Südsudan leben und vor allem wie ihnen geholfen wird, wenn sie einmal krank oder verletzt sind. Im Südsudan gibt es längst nicht in jedem Ort einen Arzt. Manchmal müssen die Kinder drei Stunden lang zum nächsten Arzt laufen, wenn sie sich verletzt haben. Das hat uns ganz schön erstaunt und auch ein bisschen nachdenklich gemacht.

Die „aktion hoffnung“ und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unterstützen Kinder und ihre Eltern im Südsudan, indem sie dort Gesundheitszentren eingerichtet haben. Von diesen aus fahren auch Busse als mobile Arztpraxen in die umliegenden Dörfer und verarzten dort die Menschen.

Und jetzt kamen wir ins Spiel. So wie Sankt Martin seinen Mantel geteilt hat, haben wir gut erhaltene Kleidungsstücke gespendet, die hier in Deutschland in einem Secondhandladen der „aktion hoffnung“ verkauft werden können. Das Geld, das bei dem Verkauf zusammenkommt, wird dann den Gesundheitszentren im Südsudan zur Verfügung gestellt. Dort gibt es dann Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonal und medizinische Mittel, die den Kindern und ihren Familien helfen können.

Es sind ganz schön viele Kleidungsstücke zusammengekommen. Diese haben wir dann in drei große Kartons gepackt und mit der Post verschickt. Insgesamt haben die Pakete fast 90 Kilogramm gewogen!

Es hat uns Freude gemacht, anderen etwas Gutes zu tun und wir wünschen uns, dass die Gesundheitszentren vielen Menschen im Südsudan helfen können.

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