• Sportliche Grundschule in Bochum 2020
  • Schule der Zukunft 2020 in NRW
  • Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2019
  • Fairtrade School 2019
  • Bochumer Klimaschutz-Award 2017
  • Haus der kleinen Forscher 2016 + 2018
  • Projekt der UN-Weltdekade BNE 2012/13

Förderung Digital – Das Plus in der Krise

Das Plus in der Krise – Kein Nonplusultra – Eine pandemische Notwendigkeit

„Digitalität ist keine Option, sondern unser natürliches Umfeld, in dem sich unsere Kinder und Heranwachsenden bewegen“.

Wir haben im Rahmen unserer “Lernwerkstatt” neue digitale Förderformate ausprobiert. Was sonst mit Praxisansatz zumeist in Projekten im Schulgarten und in der Werkstatt stattfand, bekam jetzt passende Online-Zugänge.

Wie das aussah erfahren Sie in diesem Bericht mit einer umfangreichen Einordnung und interessanten Links.

„Digitalität ist mehr als ein neues Gerät, ist im Verbund mit anderen Kommunikationsformen Sprache“.

„Digitalität ist die Chance, Bildungsgerechtigkeit und Befähigungen zu erleichtern“.

Frau Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehnke (TU Dortmund, Forschungsstelle Jugend – Medien –Bildung) formuliert diese Thesen und ergänzt:

„Digitalität ist immer überall, wir müssen sie immer mitdenken“.

Vortrag Ganztagsbildung in Zeiten der Digitalisierung gestalten – Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke – YouTube

Digitalität vollzieht sich vor diesem Hintergrund keinesfalls in einer parallelen Welt. Im Gegenteil, sie ist dauerhafte Realität in unserem Leben und im Leben unserer Schülerinnen und Schüler.

Unsere moderne Digitalität steht in der Tradition des Johannes Gutenberg, der Mitte des 15. Jahrhunderts den modernen Buchdruck mit der Druckerpresse erfand. Die Verwendung von beweglichen Lettern revolutionierte die herkömmliche Methode der Buchproduktion, forcierte die Zeitung und löste in Europa einen Medienrevolution aus.

Das iPhone von Apple-Gründer Steve Jobs setzte diese Entwicklung ab 2007 auf einem höheren technischen Niveau fort und eröffnete weltweite Möglichkeiten für die Individuen als Sender und Empfänger, aber auch als Gestalter.

Die Medienkompetenz in den Schulen in Nordrhein-Westfalen ist somit Querschnittsaufgabe für alle Beteiligten.

Medienkompetenzrahmen NRW | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw)

Home (medienkompetenzrahmen.nrw)

Übersicht Medienkompetenzrahmen_A4_2020_03_Final.pdf (schulministerium.nrw)

Kinderstark – Kein Kind zurücklassen

„Kein Kind zurücklassen“ ist ein Programm der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, das die Weichen für gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen stellt. Es geht darum, Präventionsketten aufzubauen, die Angebote der Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales miteinander zu verbinden, um Kinder und ihre Familien zu unterstützen, möglichst lückenlos von der Schwangerschaft bis zum Eintritt ins Berufsleben.

kinderstark – NRW schafft Chancen | kinderstark (kein-kind-zuruecklassen.de)

Grundschulen als Familienzentren

Neben den kommunalen Netzwerken bietet die ausgebaute Ganztagsgrundschule explizite Gelingensbedingungen für diese Arbeit zum Wohlergehen der Grundschulkinder in der Verschneidung von Schule und Jugendhilfe mit dem Blick voraus auf zu bildende Familiengrundschulzentren.

Willkommen – Familienzentren NRW

Bildungsgrundsätze für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Nordrhein-Westfalen

Die Grundsätze zur Bildungsförderung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in NRW sind als gemeinsame pädagogische Idee des Schulministeriums und des Familienministeriums in Nordrhein-Westfalen richtungsweisend. Die 10 Bildungsbereiche bilden das passende Pendant zu den Fachlehrplänen.

Bildungsgrundsaetze_161219.pdf (mkffi.nrw)

Kooperation von Lehr- und Fachkräften in Ganztagsgrundschulen

Lehr- und Fachkräfte entwickeln den passgenauen Leitfaden für ihre Einrichtungen und insbesondere für die ihnen anvertrauten Kinder. In der Ganztagsgrundschule sind das in der Regel die Kinder von 6 bis 10 Jahren.

50.-Bildungsgrundsaetze-0-10-NRW-Zusammenfassung-Bildung-wird-im-Team-gestaltet-1.pdf (koellerholzschule.de)

Leitideen zur Bildungsförderung

Das Prinzip der „Leitidee“ in Verschneidung der 9 Fachlehrpläne (Schule) und der 10 Bildungsbereiche (Jugendhilfe) bildet die gemeinsame Arbeitsgrundlage für die Lehr- und Fachkräfte in der Ganztagsgrundschule.

55.-10-Bildungsbereiche-Aktive-Kinder-Prinzipi-b-Leitidee-KITA-Grundschule-NRW-PDF-1.pdf (koellerholzschule.de)

Förderbedarfe unserer Schulkinder – Feststellungsverfahren der Köllerholzschule

Seit fast zwei Jahrzehnten ermitteln wir in einem schuleigenen Feststellungsverfahren die Förderbedarfe unserer Schulkinder von der 1. bis zur 4. Klasse. Diese werden in einer Gesamtübersicht dargestellt, statistisch ausgewertet und münden bei Bedarf in individuellen Bildungs- und Förderplänen und deren Umsetzung in der „Lernwerkstatt“ auf der Grundlage des „praktischen Lernens“.

Die „Förderung“ ist in ihrer Definition nicht defizitär anzulegen, sondern bietet eine breite Betrachtung individueller Bedarfe (u.a.):

  • Begabungen und Talente
  • fachliche Schwerpunkte
  • sonderpädagogische Förderung mit den Schwerpunkten Lernen, Hören, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung
  • sozialpädagogische Zugänge
  • Lese- und Rechtschreibförderung
  • Rechenförderung
  • Deutsch als Zweitsprache
  • AD(H)S
  • Logopädische Übungsbehandlung
  • Motorische Entwicklungsförderung
  • Wahrnehmungsschulung
  • Konzentrationstraining

Der Anteil der im Feststellungsverfahren gelisteten Kinder, in keiner Weise ein Makel, ist innerhalb des letzten Jahrzehnts gestiegen. Wurde im Jahr 2011 in etwa ein Drittel der Kinder erfasst (ca. 100 von 300) und von diesen 100 etwa 30 speziell gefördert, so liegt der Anteil der im Jahr 2021 erfassten Kinder bei 42,7 Prozent (131 von 307).

Ist der Anteil der Kinder mit speziellen Förderbedarfen tatsächlich angestiegen? Oder hat sich der „diagnostische Blick“ der Lehr- und Fachkräfte verändert?  Der Ausbau der Ganztagsschule mit dem „ganztägigen Blick auf die Kinder“ spielt hier sicher eine Rolle.

Interessant ist die Feststellung, dass in 2021 der Anteil der erfassten Jungen signifikant höher ist (82 von 159 = 51,6 %) als der Anteil der erfassten Mädchen (48 von 148 =32,4 %).

Nebenwirkung der inklusiven Schule

Die Entwicklung der inklusiven Schule hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass Ängste von Eltern vor dem Gespräch über ihre Kinder und über die damit verbundenen Sorgen und Nöte abgenommen haben. Es besteht das gute Gefühl, dass die Schule, auch die ganztägige, hilft und unterstützt, Angebote offeriert und Partnerin für die Familien ist. Auf dieser Grundbasis mit Augenhöhe ist Bildungsberatung einfacher, emotional erträglicher und letztendlich erfolgreicher.

Kindheit in der Krise – Gesundheit für Kinder von existentiellem Interesse

Eine wesentliche Leitidee des Bildungsbereichs 2 „Körper, Gesundheit und Ernährung“ heißt „Gesundheit und Ernährung sind für Kinder von existentiellem Interesse“.

Beim Formulieren dieser Leitidee vor 5 Jahren (2016) ahnten die Autorinnen und Autoren sicherlich nicht, dass 4 Jahre später (2020 Beginn der Corona-Pandemie) die „Mutter aller modernen Krisen“ diese existentielle Bedeutung drastisch vor Augen führen würde.

Echte Katastrophen waren immer weit weg, TV-Ereignisse, Randnotizen in den Nachrichten, Erdbeben in Haiti …

2015 allerdings begann die Krise vor der Krise, fußläufig, mit Millionen von geflüchteten Menschen.

Diese Krise war eine Herausforderung, aber anders, greifbarer im direkten Kontakt mit den Menschen, auch an unserem Schulstandort, mit der Sporthalle als Wohnheim und den jungen geflüchteten Menschen als unseren Schülerinnen und Schülern, die zum Teil heute noch bei uns sind. Alle Kraftanstrengung hat sich gelohnt, sichtbar! „Das schaffen wir“ war letztendlich positiv besetzt und erfolgreich.

Köllerholz-Rundbrief Nr. 94-2015 (koellerholzschule.de)

Existenzbedrohung – Learnings aus Corona – Neue Ernsthaftigkeit – Design der Veränderung

Überhaupt kein Vergleich zu heute! Sichtbar ist die aktuelle Krise nicht, eher unbegreiflich, unsichtbar das Virus. Ostern 2021, nach einem Jahr in der Pandemie, sind weltweit fast 3 Millionen Menschen verstorben, in Deutschland 77.000, in Nordrhein-Westfalen über 14.000 und in Bochum 130.

Die Unmittelbarkeit der Krise geht unter die Haut, setzt sich fest, bestimmt unser aller Leben und das unserer Schulkinder.

Was auffällt, ist die Spannung unserer Kinder zwischen ungetrübter Lebensfreude und einer Art neuer Ernsthaftigkeit, die vielleicht auch sein muss, wenn man raus will aus dem Nebulösen, wenn man klare Sicht haben möchte auf die Dinge und wenn man ureigene und neue Ängste zu überwinden gedenkt.

Statement 2021-04-03 “Learnings” aus Corona | Köllerholzschule Bochum (koellerholzschule.de)

Es beschleicht uns das Gefühl, dass es zukünftig nicht mehr so sein wird wie früher. Annahmen zu Auswirkungen der Pandemie auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen nach der interdisziplinären Sozialisationstheorie werden durch die COPSY-Studie (Studie Corona und Psyche) bestätigt.

Eine gelungene Zusammenfassung zu den daraus hervorgehenden „Learnings aus Corona für die ganztägige Bildung“ liefert Prof. Dr. Silvia-Iris Beutel (TU Dortmund) mit ihrem „Design der Veränderung“.

PDF Prof. Dr. Beutel

Miteinander Beziehung pflegen

Mit dem aktuellen Blick auf die Förderbedarfe unserer Schulkinder erfassen wir im Besonderen die psychisch-emotionalen Dispositionen in Abhängigkeit zu deren familiären Situationen. Zu den „Learnings aus Corona“, vgl. COPSY-Studie, gehört die professionelle Schärfung der Wahrnehmung der in Schule Tätigen, damit möglichst verhindert wird, dass uns Kinder und die damit verbundenen Familien aus dem Blick geraten und zu „Corona-Verlierern“ werden.

Das muss zuerst auf den Ebenen der Klassen gelingen, im dauerhaften Kontakt der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu den Familien, besonders in den Phasen des Distanzunterrichts.

Es bedarf aber auch der kommunikativen Schnittstelle zu den weiteren multiprofessionellen Teams der Schule mit Schulleitung, Ganztag, Sonderpädagogik, Sozialpädagogik und Integrationshilfe („Team Lernwerkstatt“).

Lernwerkstatt digital

So haben wir es uns in der Phase des reinen Distanzlernens und in der Folge in der Phase der Kombination von Präsenzunterricht und Distanzlernen in der gemeinsamen Recherche und Absprache zur Aufgabe gemacht, eben die Kinder zu ermitteln und „im Blick zu haben“, die im Besonderen der Fürsorge bedürfen.

Ausgehend von der Gesamtlistung der Kinder mit unterschiedlichen Förderbedarfen entstand eine Auflistung von ca. 25 Kindern, die durch den Schulleiter, die Sonderpädagogin und die Sozialpädagogin gesichtet, bewertet und arbeitsteilig bearbeitet wurde. Heraus kam dabei die Festlegung von Zuständigkeiten, heißt, wer kümmert sich aufgrund seiner Profession um welches Kind und um welche Familie.

Dabei galt es immer eine professionelle Balance zwischen Nähe und Distanz zu schaffen. Am Anfang standen zumeist Angebote an die Eltern für die Kinder, in der Regel telefonisch, immer im Auftrag der Schulleitung. Diese Angebote wurden durchweg positiv aufgenommen, in der Regel auch dankbar und mit Freude, weil die Schule ein echtes Interesse am Wohlergehen der Kinder offenbarte.

Aus den Gesprächen ergaben sich Vereinbarungen zwischen dem Team Lernwerkstatt und den Eltern, immer in Kommunikation mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern. Unter Einsatz der „neuen Digitalität“ wurden Wochenarbeitspläne erstellt, die auswiesen, zu welcher Zeit und an welchem Ort welches Kind mit welcher Lehr- oder Fachkraft z.B. in die Videokonferenz geht.

Lernen an unterschiedlichen Orten

Dabei war zu berücksichtigen, dass die Kinder sich an unterschiedlichen Orten aufhielten:

  • im durchgängigen Distanzlernen zu Hause (auch bei dauerhafter Erkrankung)
  • im Distanzlernen zu Hause in Kombination mit dem Wechselmodell des Präsenzunterrichts
  • im Präsenzunterricht in der Schule ohne anschließende Notbetreuung
  • im Präsenzunterricht in der Schule mit anschließender Notbetreuung
  • in der Notbetreuung in der Schule ohne Präsenzunterricht im Rahmen des regulären Stundenplans
  • in der ganztägigen Notbetreuung in der Schule ohne Präsenzunterricht über den Rahmen des regulären Stundenplans hinaus
  • in der durch die Schulleitung angesetzten pädagogischen Betreuung in der Schule mit unterschiedlichen Zeitumfängen (zwischen 2 und 8 Stunden), zum Teil in Absprache mit dem Jugendamt der Stadt Bochum oder dem Ambulanten Jugendhilfezentrum im Stadtteil

Digitale Flexibilität als Plus

Als positiv erwies sich die digitale Vernetzung aller Räume der Schule mit LAN-Verbindungen, ergänzt durch die Errichtung eines WLAN-Netzes in Eigenregie.

Die Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit MS Office 365 Education und dem darin integrierten Video- und Chat-Tool „Teams“ garantierte die Direktverbindung. Ergänzt haben wir mit „Zoom“, hauptsächlich für stabile Dauervideokonferenzen.

Innerhalb der Schule wurden zwei Räume täglich mit jeweils einer „Dauervideokonferenz“ geschaltet. Am „anderen Ende“ befanden sich im „Home-Office“ zum einen die Sonderpädagogin, zum anderen die Sozialpädagogin für die Schuleingangsphase.

Beide hatten somit die Möglichkeit, ohne technische Verbindungsprobleme mit einer stabilen Übertragung in Lern- und Begegnungseinheiten mit den Kindern zu gehen, je nach Plan täglich oder nach Absprache.

Die Fachkräfte des Ganztagsteams, zurzeit eigentlich in der Notbetreuung mit vielfältigen Aufgaben eingesetzt, auch im „Distanzlernen vor Ort in der Schule“, leisteten hier dauerhaft  verlässliche Unterstützungen. Sie sorgten dafür, dass die Geräte täglich online waren, dass die Videositzungen geschaltet wurden und dass die Kinder in der Schule zur richtigen Zeit am vorgesehenen Lernort waren.

Im Rahmen der „Dauervideokonferenzen“ wechselten sich die Kinder vor Ort ab oder wurden Kinder von zu Hause hinzu geschaltet, entweder in Einzelsitzungen oder auch in kleinen Gruppen.

Ganz bewusst wurde mit einigen Familien im Sinne der pädagogischen Betreuung auch abgesprochen, dass die Kinder sich aus dem Distanzlernen heraus für ihre Videositzung in die Schule begeben, obwohl es keine Notbetreuungssituation gab. Das „Sich-auf-den-Weg-machen“ tat ihnen gut, war verbindlich, setzte Pünktlichkeit voraus und war „eine Ehre für die Familie“.

Die qualitative Besonderheit der Videokonferenzen war die erstaunliche und vorher so nicht erwartete Nähe sowohl auf der Arbeitsebene als auch auf der emotionalen Ebene. Der gemeinsame „Draht“ zur Schule, zur Lehrerin, zur Schülerin und zum Schüler war vorhanden, besondere emotionale Verbundenheit gegeben.

Die Arbeitseinheiten waren effektiv, hochkonzentriert, technisch vielfältig, zum Beispiel auch durch die Möglichkeiten der Bildschirmfreigabe und die Nutzung des schülerproduzierten Internetauftritts „Schülermagazin Hexenpost“.

https://koellerholzwurm.de/

Bei Bedarf konnte immer auch ein Gespräch mit den Eltern geführt werden. Deren Rückmeldungen zu diesem besonderen schulischen Angebot waren durchweg positiv.

Das Wichtigste aber war (und wird es bleiben), dass die Kinder und deren Familien das gute Gefühl hatten, dass sich „ihre Schule“ in schwierigen Zeiten um sie kümmert.

Zwischendurch fanden immer wieder auch Videokonferenzen im Rahmen der Redaktionssitzungen des Schülermagazins „Hexenpost“ statt. Der Webmaster war dann aus dem „Home-Office“ mit Kindern in der Schule verbunden und man bearbeitete den Internetauftritt gleichsam in Echtzeit.

Auch der Schulleiter nutzte regelmäßig das Format der Videokonferenz, um mit Schülerinnen und Schülern, aber auch mit Eltern oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Direktverbindung zu gehen.

Weiterhin wurden Kinder aus der Notbetreuung der Schule heraus in Videokonferenzen ihrer Klassen zugeschaltet.

Selbst die Übungsstunden mit den Lehrkräften der Musikschule Bochum konnten aus der Schule zugeschaltet werden. So war trotz aller Widrigkeiten das ein oder andere Instrument doch in der Schule zu vernehmen.

Es gelang zudem, die Lesestunden von Mentor e.V. zum Teil digital zu realisieren, entweder von zu Hause oder aus der Schule heraus. Ein Hoch auf das Ehrenamt!

Der Gesamtaufwand war enorm. Technik, Zeitplanung, reale Umsetzung galt es inklusive „Faktor Mensch“ zu kombinieren. Fazit: Der Aufwand hat sich sehr gelohnt, für alle Beteiligten.

Als „Learning aus Corona“ wird nach Corona von den jeweiligen Vorzügen des Präsenz- und Distanzlernens als nachhaltiger Mix von individuell zugeschnittenen analogen und digitalen Lernarrangements mit Sicherheit etwas bleiben.

Stephan Vielhaber, Schulleiter

 

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