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Kreuzweg im Schulgarten entsteht neu

Weihbischof Schepers besucht die Kinder bei der Arbeit

Nach der Erprobungsphase im vergangenen Jahr entsteht der Kreuzweg im Schulgarten nun völlig neu. An 15 Stationen erfahren die Schulkinder nach dessen Fertigstellung  die Geschichte des Leidens, des Sterbens und der Auferstehung von Jesus Christus. Projektiert wird das Ganze durch die Klassen 3b und 4c unter Leitung der Klassen- und Religionslehrerinnen Mareike Loebel und Rebecca Saalmann.

Die Kinder sind seit Tagen mit Feuereifer bei der Sache. Neben der Recherche und der Textanalyse in den Evangelien des Neuen Testamentes der Bibel gilt es den Kreuzweg künstlerisch und handwerklich dauerhaft zu erstellen. Der gemeinsame Arbeitsprozess wird durch die Berichterstatter festgehalten.

Dazu wird an jeder Station ein Robinienpfosten verwendet, der an seiner oberen Spitze eine der 15 Stationsnummern erhält. Auf einer jeweils angebrachten Tafel aus Douglasienholz wird der Titel der Station mit Acryllack aufgebracht und durch ein farbiges Bild illustriert.

All das erfordert konzentrierte und akkurate Arbeit und damit auch Zeit und Ausdauer bei den Kindern und den beteiligten Erwachsenen. In der Regel wird im Schulgarten gearbeitet. Das gute Wetter der letzten Tage macht das zu einem schönen und entspannten Gemeinschaftserlebnis. Die Kinder arbeiten je nach Neigung in unterschiedlichen Gruppen mit unterschiedlicher fachlicher Orientierung.

Grundsätzlich ist die Erstellung des Kreuzweges ein in der Unterrichtskonzeption unserer Schule abgebildetes fächerübergreifendes Vorhaben, das im Besonderen Elemente der Fächer Katholische Religionslehre, Evangelische Religionslehre, Sachunterricht und Deutsch enthält und die dort jeweils abgebildeten Kompetenzerwartungen im Fokus hat. Aber auch das Fach Mathematik spielt eine Rolle. So müssen die Pfosten und Holztafeln vermessen und auf Länge gebracht werden oder auch die Kosten für die Materialien berechnet werden.

Am wichtigsten aber ist die intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten, den Symbolen und der österlichen Botschaft der Geschichte vom Leiden, vom Sterben und von der Auferstehung Jesu Christi. Die Kinder der beiden Klassen tun dies in diesen Tagen mit großer Intensität, mit Erkenntnisgewinn und der Idee von einer friedlicheren Welt.

Für die Begehung des Kreuzweges entstehen Lesebücher, welche die Kreuzweggänger mitnehmen können. Für jede Station enthalten die Bücher in 15 Kapiteln die jeweils passenden Stationsbezeichnungen, Bilder und Texte.

Die Stationsschilder sind im Schulgarten an schönen Orten platziert, manchmal deswegen etwas versteckt. Von jeder Station aus aber ist die nächste mit etwas Weitblick optisch zu erkennen. Startpunkt des Kreuzweges ist ein Kreuz aus Robinienholz, das aus dem Schulhaus heraus gut sichtbar auf der kleinen Wiese am Garteneingang steht. Die erste Station befindet sich danach an der Rosenhecke am Bauerngarten, die fünfzehnte und letzte an der höchstgelegenen Stelle des Schulgartens im Westteil.

Ein Bild von den Arbeiten machte sich jetzt auch Weihbischof Ludger Schepers (Bistum Essen), der die Kinder in Begleitung von Harald Gesing (Dezernat Schule und Hochschule des Bischöflichen Generalvikariats Essen) und Pfarrer Thomas Köster (Leiter der Großpfarrei St. Franziskus) im Rahmen einer Visitation besuchte. Darauf hatten sich die Kinder natürlich vorbereitet und informierten den Weihbischof und seine Begleiter fachkundig im Rahmen einer Begehung. Ein abschließender gemeinsamer Höhepunkt war der Segen des Weihbischofs für die Kinder und Erwachsenen, der mit dem freudigen Gesang des Halleluja abgeschlossen wurde.

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